
Wusstest du schon?
, Von Azar Jabbarov, 7 min Lesezeit
, Von Azar Jabbarov, 7 min Lesezeit
Hundepflege ist viel mehr als nur Baden und Bürsten – sie steckt voller interessanter Details und wichtiger Erkenntnisse. Egal, ob du schon ein erfahrener Hundebesitzer bist oder gerade erst mit deinem neuen Vierbeiner durchstartest: Es gibt immer wieder Überraschendes über Fell- und Pfotenpflege zu lernen.
In diesem Beitrag haben wir einige spannende Fakten zusammengestellt, die dich staunen lassen und dir dabei helfen, die Pflege deines Hundes noch besser zu machen. Lass dich inspirieren und entdecken Tipps, wie du Fell und Pfoten dein Lieblings gesund und glücklich hältst!
Wusstest du schon, dass die Haut von Hunden einen ganz anderen pH-Wert hat als unsere? Während die menschliche Haut eher sauer ist (pH-Wert ca. 5,5), liegt der pH-Wert der Hundehaut im neutralen bis leicht basischen Bereich (etwa 7 bis 7,5). Das bedeutet: Normales Shampoo für Menschen ist für Hunde nicht geeignet. Wird ein falsches Pflegeprodukt verwendet, kann dies den Säureschutzmantel der Hundehaut stören. Die Folge sind oft trockene Haut, Juckreiz oder sogar Hautirritationen.
Verwende daher immer ein speziell für Hunde entwickeltes Shampoo , das pH-neutral und frei von aggressiven Chemikalien ist. Milde Inhaltsstoffe – zum Beispiel Aloe Vera oder Haferextrakte – reinigen Fell und Haut schonend und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Dein Hund kommt so strahlend sauber aus der Badewanne und behält eine gesunde Haut, ganz ohne lästiges Kratzen.
Anders als wir Menschen können Hunde nicht am ganzen Körper schwitzen. Schweißdrüsen bei Hunden befinden sich hauptsächlich an den Pfotenballen (sowie in geringer Zahl an der Nase). Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Pfoten deines Hundes an warmen Tagen feucht sind oder leicht nach „Popcorn“ riechen – verrückt, oder? Das liegt daran, dass bestimmte Bakterien den Schweiß zersetzen und dabei ein maischipsähnlicher Geruch entstehen kann.
Da die Pfoten die einzigen „Schwitz-Stellen“ deines Hundes sind, ist es besonders wichtig, sie sauber und gesund zu halten. Achten Sie darauf, die Bälle nach dem Spaziergang von Schmutz zu befreien und gut abzutrocknen, damit sich keine Bakterien oder Pilze festsetzen. Ein milderer Pfotenreinigungsschaum kann Ihnen dabei helfen, schnell und unkompliziert die Pfoten Ihres Hundes zu säubern – sogar unterwegs, ganz ohne Wasser und Pfotenbad. So bleiben die „Duftmarken“ an den Pfoten im gesunden Rahmen und dein Zuhause gleichzeitig schön sauber.
Der Winter kann für die Pfoten deines Hundes eine echte Herausforderung sein. Streusalz auf den Wegen und eisige Temperaturen setzen den Ballen zu. Das Salz entzieht der Haut Feuchtigkeit, macht sie spröde und kann schmerzhafte Risse verursachen. Außerdem bleiben beim Winterspaziergang oft Eisklumpen und Rollsplitt zwischen den Zehen hängen – sehr unangenehm für deinen Vierbeiner.
Wichtig: Reinige die Pfoten deines Hundes im Winter nach jedem Ausflug im Freien. Lauwarmes Wasser oder ein spezieller Pfotenreiniger entfernt Salz und Schmutz schonend. Trockne anschließend die Pfoten gut ab und gönne den Ballen eine Extraportion Pflege. Ein Pfoten- und Ballenbalsam legt sich wie eine schützende Schicht auf die Haut und hält sie geschmeidig. So beugst du Rissen vor und dein Hund kann fröhlich durch den Schnee toben, ohne dass ihm die Pfötchen weh tun.
Fellpflege ist nicht nur etwas für Ausstellungsstücke – sie ist essenziell für die Gesundheit deines Hundes. Regelmäßiges Bürsten entfernt lose Haare und verhindert, dass das Fell verfilzt.
Aber wusstest du schon, dass du damit auch die Haut deines Hundes massierst und die Durchblutung anregst ? Beim Bürsten werden zudem die natürlichen Hautöle gleichmäßig im Fell verteilt. Das sorgt für schönen Glanz und beugt trockenere Haut vor.
Ein weiterer Pluspunkt: Du erkennst beim Kämmen sofort, ob sich Parasiten wie Zecken oder Flöhe im versteckten Fell haben, oder ob deine Fellnase Verletzungen oder Hautprobleme hat. Für deinen Hund hat die Beauty-Session ebenfalls Vorteile – viele Fellnasen genießen die Aufmerksamkeit und Zuwendung in vollen Zügen.
Mit der richtigen Bürste (je nach Felltyp zB eine Softbürste, ein Kamm oder ein Pflegehandschuh) und etwas Geduld wird das Bürsten schnell zur geliebten Routine. Tipp: Bürste lieber und kurz (zum Beispiel täglich ein paar Minuten), statt selten in langen Sitzungen – so bleibt dein Hund entspannt und sein Fell ist immer top in Schuss.
Zur Pfotenpflege gehört mehr als nur saubere Ballen: Auch die Krallen deines Hundes brauchen Aufmerksamkeit. Viele Hunde laufen ihre Krallen auf natürlichem Weg nicht genug ab – besonders Wohnungshunde oder Vierbeiner, die überwiegend auf weichem Boden unterwegs sind, neigen zu langen Krallen. Und das kann richtig problematisch werden: Zu lange Krallen verursachen beim Laufen Schmerzen. Ständig schleifende Krallen verändern die Bande deines Hundes und können auf Dauer zu Gelenkproblemen führen. Außerdem steigt die Gefahr, dass eine Kralle einwächst oder abbricht.
Die ideale Krallenlänge wird erreicht, wenn die Krallen den Boden gerade nicht berühren, wenn dein Hund aufrecht steht. Kontrolliere daher die Pfoten deines Hundes regelmäßig.
Trau dich ruhig an die Krallenpflege heran – mit einer speziellen Krallenschere und etwas Übung klappt das Schneiden auch zu Hause. Wichtig ist, nur die Spitzen zu kürzen und das „Leben“ (so nennt man den durchbluteten Teil im Inneren der Kralle) nicht zu verletzen. Wenn du unsicher bist, lass dir beim ersten Mal vom Tierarzt oder Hundefriseur zeigen, wie es geht – oder überlass das Kürzen gleich dem Profi. Dein Hund wird es dir mit einer beschwingten, schmerzfreien Gang danken!
Mit diesen fünf Fakten bist du für die nächste Pflegerunde bei deinem Vierbeiner bestens gerüstet. Hast du einige der Tipps schon gekannt, oder war etwas Neues für dich dabei? Jetzt bist du dran: Probiere die Empfehlungen aus und beobachte, wie dein Hund die Pflege genießt.
Für die optimale Ausstattung schauen Sie gerne in unserem Webshop vorbei – dort finden Sie alles vom sanften 5-in-1-Hundeshampoo bis zum schützenden Pfotenbalsam , um die Gesundheit von Haut und Pfoten zu unterstützen.
Deine Erfahrungen sind uns wichtig: Teile in den Kommentaren oder auf unseren Social-Media-Kanälen, welche Pflegeroutine bei dir und deinem Hund am besten funktioniert. Wir sind gespannt auf deine Tipps und freuen uns auf den Austausch in der MAILA-Community !
Viel Spaß bei der Hundepflege und bleib gesund – dein Team von MAILA!